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Zum Multilateralismus bekennen

ASEM-Gipfel

Beim ASEM-Gipfel treffen sich 51 Staaten Europas und Asiens, die rund zwei Drittel der Weltbevölkerung repräsentieren., © Bundesregierung/Bergmann

19.10.2018 - Artikel

Nach dem Europäischen Rat geht es in Brüssel nun um die Beziehungen zwischen Europa und Asien. 51 Länder sind beim zwölften Asien-Europa-Gipfel versammelt, die - so die Bundeskanzlerin - „alle einen regelbasierten Welthandel wollen, sich zum Multilateralismus bekennen“.

Die Kanzlerin bezeichnete das Asien-Europa-Treffen als „wichtiges Signal, denn hier sind fast zwei Drittel des Bruttoinlandsprodukts der Welt versammelt, zwei Drittel des Handelsvolumens und auch zwei Drittel der Weltbevölkerung“. Man könne „ein Zeichen setzen, dass es in der Welt darum geht, Win-Win-Situationen zu schaffen. Das heißt, deutlich zu machen, dass, wenn einer profitiert, auch der andere profitieren kann.“

ASEM: Europa und Asien als globale Partner

Zwei Kontinente im Dialog: Vertreter von 51 europäischen und asiatischen Staaten sprechen unter Vorsitz des Präsidenten des Europäischen Rates Dunad Tusk über globale Themen.

Dieses Jahr ist die EU Gastgeber des zwölften ASEM-Gipfels – eines Treffens von globaler Bedeutung: Die 51 teilnehmenden Staaten vertreten gemeinsam rund zwei Drittel der Weltbevölkerung, des Welthandels und des globalen BIP.

Freihandelsabkommen mit Singapur

Die Diskussionen beim Gipfel befassen sich mit dem übergeordneten Thema „Europa und Asien: globale Partner für globale Herausforderungen“. Dazu erörtern sie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit etwa in den Bereichen Handel und Investitionen sowie Konnektivität. So wird bei dem Gipfel ein Freihandelsabkommen mit Singapur geschlossen. Außerdem geht es um nachhaltige Entwicklung, Klimawandel und Sicherheitspolitik.


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